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Die Beziehung hatte zweieinhalb Jahre gedauert, das Paar machte sich an die Hochzeitsvorbereitungen.Während Huang Ling aus einer Kleinstadt in Zentralchina stammt, war der Bräutigam ein alteingesessener Pekinger mit Hausbesitz im Zentrum der Hauptstadt.Sie lacht sogar über sich selbst als eine «übrig gebliebene Frau».

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Über 27 Jahre alt, Städterin mit Hochschulabschluss, aber unver­hei­ratet: In Chinas sozialen Medien werden solche »übriggebliebenen Frauen« (»shengnü«) stigmatisiert.

Doch in letzter Zeit regt sich Widerstand gegen diese Haltung und auch gegen den gesellschaftlichen Druck, heiraten zu müssen.

Er war kein grosser Redner und sprach kaum je über Gefühle, zeigte sich aber doch als aufmerksamer Partner.

Trotz diesem deutlichen Männerüberschuss und einem Heer an ewigen Junggesellen zeigte aber 2011 eine Untersuchung in Peking, dass es in China 500 000 Frauen gab, die bereits jenseits des normalen Heiratsalters und unverheiratet waren.

Für diese Gruppe von Frauen wurde 2007 ausgerechnet vom Nationalen Frauenverband die Bezeichnung «übrig gebliebene Frauen» (shengnü) geprägt. Sie ist eine junge Frau aus Peking, die sich zum ersten Mal in ihrem Leben auf eine Auslandsreise gemacht hat.

Ungeachtet des offensichtlich misogynen Untertons ist diese Bezeichnung seither zum offiziellen Begriff für unverheiratete junge Frauen über 27 Jahre geworden. Die Sprachlehrerin an einer Universität in Peking erklärt dies damit, dass sie für solche Extravaganzen bisher viel zu beschäftigt gewesen sei. Sie ist 34 Jahre alt, sieht aber jünger aus, was auch an den klaren Zügen ihres Gesichts liegt, das sich bewusst an einem klassisch-chinesischen weiblichen Schönheitsideal orientiert.

Nach ihrem Sprachstudium absolvierte Huang Ling noch ein Zweitstudium im Medienbereich in Peking.

Laut einer offiziellen Prognose wird in China die Zahl der sogenannten «nackten Äste» (guanggun), also der heiratsunfähigen Junggesellen, im Jahr 2020 30 Millionen erreichen.

34 Jahre strenger Ein-Kind-Politik haben zwangsläufig dazu geführt, dass viel mehr Männer geboren wurden als Frauen .

Angesichts der harten Konkurrenz und gewisser fragwürdiger Praktiken in der Fernsehbranche kehrte sie aber in den Bereich der Sprachvermittlung zurück.

Die zierliche Frau will so gar nicht dem Bild eines Mauerblümchens entsprechen; wenn sie einmal zu sprechen begonnen hat, erweist sie sich als redegewandt und humorvoll.